20.10.2014

Ein Projekt geht zu Ende – aber nicht die Idee

MENSCHENMÖGLICHES führt sein erstes Projekt in die Nachhaltigkeit. Henning Baum überreicht anlässlich der Abschlussfeier die Teilnahmezertifikate.

Zwei Jahre lang hat Menschenmögliches es sich zur Aufgabe gemacht, die Implementierung der Palliativen Pflege in vier Essener Einrichtungen der stationären Altenpflege lebendig werden zu lassen. Durch Begleitung, Schulung und Vernetzung aller Projektteilnehmer werden nun Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Hospiz- und Palliativversorgung in den Pflegealltag der Einrichtungen einfließen und die Betreuung und Versorgung des geriatrischen Palliativpatienten sicher stellen. Mit dem Netzwerk Palliativmedizin Essen (npe) ist die Überführung des Projektes in die Nachhaltigkeit nun gelungen und der Weg für eine zentrale Beratungsstelle für alle Akteure im Gesundheitswesen geebnet. Institutionen, Einzelpersonen, Professionelle, Ehrenamtliche und Angehörige haben ab sofort die Möglichkeit, an Einrichtungs- und Ortsunabhängigen Vernetzungs- und Bildungsangeboten teilzunehmen. Für Alten- und Behindertenpflegeeinrichtungen und Pflegedienste werden maßgeschneiderte Implementierungs- und Schulungskonzepte entwickelt.

Die Ergebnisse dieses Projektes, das mit einer Außenseiteridee begann, haben bundesweit Anerkennung gefunden. Im Rahmen einer Feier ehrte Menschenmögliches die Menschen, die an der Entwicklung und Durchführung des Projektes beteiligt waren. Die Zertifikate überreichte Henning Baum, Schirmherr des Vereins und Unterstützer der Idee. MENSCHENMÖGLICHES wird das Projekt in Teilen weiter begleiten und unterstützen.

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