16.02.2015

‚Löwen‘ zeigen Herz für Kinder

Der Essener Lions Club Kettwig Auf der Höhe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte und Aktionen für Kinder und Jugendliche aus der Region durch persönliches und finanzielles Engagement zu unterstützen. So auch das Projekt ‚Schwere Last von kleinen Schultern nehmen‘. Das Langzeitprojekt von Menschenmögliches e.V. begleitet Kinder, Jugendliche und Heran-wachsende, die bereits in jungen Jahren mit einer schweren und lebensbedrohlichen Erkrankung eines Eltern- oder Großelternteils konfrontiert werden. Im Rahmen einer Weihnachtsaktion sammelte der Lions Club insgesamt 3.500 Euro für das Projekt. Am 28.01.2015 fand nun die feierliche Scheckübergabe statt.

Johannes Wortberg und Werner Garbrecht, Mitglieder des Lions Clubs Kettwig Auf der Höhe, übergaben im eigens für Kinder eingerichteten Spielzimmer des Projekts den Spendenscheck an die beiden Vorstandsmitglieder Michaela Kempf und Björn Kasper von Menschenmögliches e.V. Unter dem Motto „Jedes zweite Los gewinnt“ hatten engagierte Mitglieder des Lions Clubs am 1. Advent 2014 einen Tag lang an einem Stand auf dem ehrenamtlich organisierten Weihnachtsmarkt auf der Margarethenhöhe Lose verkauft und das Projekt ‚Schwere Last von kleinen Schultern nehmen‘ in der Öffentlichkeit bekannter gemacht. Zu gewinnen gab es für die Teilnehmer und Spender beispiels-weise ein Abendessen oder eine Wochenendreise, aber auch Selbstgemachtes, wie z. B. Gebäck. Das Resultat der Weihnachtsaktion: Spendengelder in Höhe von 3.500 Euro. Dabei fließen die durch den Losverkauf eingenommen Spenden als Reinerlös zu 100 Prozent in das Projekt ein.

Kinder und Jugendliche, die Hilfe benötigen, stehen stets im Vordergrund des Club-Engagements, wodurch die Nähe zum Projekt ‚Schwere Last von kleinen Schultern nehmen‘ ersichtlich wird. Mit den Spendengeldern an Menschenmögliches e.V. unterstützt der Lions Club dabei die Sofort-Hilfe, die das Projekt benötigt. So haben Familien mit einem schwer erkrankten Elternteil an den KEM stets die Möglichkeit, die Unterstützung durch Beratung und Begleitung in dieser herausfordernden Situation für sich in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen des Projekts konnten im vergangenen Jahr 140 Kinder, 130 Patienten und 60 Angehörige durch die beiden Heilpädagogen Kirsten Becker und Barbara Defren beraten und begleitet werden. „Dabei wird von den Eltern die Möglichkeit geschätzt, zeitnah die konkrete Arbeit sowohl stationär, ambulant oder im Familienzimmer zu nutzen“, so die Fachkolleginnen Frau Becker und Frau Defren.

Weitere Artikel