14.12.2015

„Salbei könnte helfen, aber nee, doch nicht“

Mit elf Jahren hat Florian-Joell Dersch ein Buch mit dem Titel „Traurigkeit für Zwischendurch“ geschrieben, aus dem er am 2. November, dieses Jahres, in den Kliniken Essen-Mitte (KEM) vorlas und rund 40 Zuhörer erstaunte und mit seinen Worten fesselte. Der aufgeweckte Junge begegnet in seiner Erzählung der Traurigkeit, dem Tod, aber auch dem Leben mit großer Intensität. So, wie er es empfindet, seit seine Mutter vor über zwei Jahren verstarb. Er hat ein ABC der Traurigkeit, eine Schatzkarte des Lebens und interaktive Passagen aus seinen Erfahrungen heraus verfasst und kreiert. Das macht Mut, kann anderen Kindern und Eltern eine Stütze sein und lässt Raum zum Schmunzeln, wie seine Idee zum Buchstaben S: „Salbei könnte helfen, aber nee – doch nicht.“

Florian-Joell wünscht sich mit dem Geschriebenen Kraft zu schenken, während er das Erlebte verarbeitet, das durch die Begleitung von Heilpädagogin Kirsten Becker an den KEM Gestalt angenommen hat: „Ich möchte Menschen helfen, die eine ähnliche Situation erlebt oder erlitten haben“, sagt er und zeigt auf sein bunt gestaltetes Werk mit einer Lego-Figur über der steht: „Sei auch mal glücklich!“

Der junge Autor bedankte sich bei den Mitgliedern des Vereins Menschenmögliches aus Essen, die ihm ermöglicht haben, diesen Weg zu gehen, im Rahmen des Projekts „Schwere Last von kleinen Schulter nehmen“ und sagte: „Es geht mir wieder besser, danke!“

Für weitere Informationen oder Informationsmaterial zum Verein MENSCHENMÖGLICHES e.V. wenden Sie sich bitte an:

Simone Oster,
Tel.: 0201 174-10026
Mail: s.oster@kliniken-essen-mitte.de

Wenn Sie Kontakt zu einer Heilpädagogin wünschen oder Florians Buch bestellen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Kirsten Becker
Tel.: 0201 174-24366
Mail: ki.becker@kliniken-essen-mitte.de

oder

Barbara Defren
Tel.: 0201 174-24377
Mail: b.defren@kliniken-essen-mitte.de

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