10.12.2016

Bewegender „Christmas Soul“ mit einem Hoch auf die Freundschaft

Musik, die unter die Haut ging, erlebten rund 1000 Besucher des von Rotary Essen-Ruhr ausgerichteten Charity-Konzertes in der Erlöserkirche, als Cassandra Steen und ihre Freunde für die Vereine MENSCHENMÖGLICHES e.V. und Ehrenamt Agentur Essen e.V. die Bühne betraten.

„Ich bau eine Stadt für Dich“ von Cassandra Steen sorgte für Gänsehaut. Denn schon in diesem Song wohnten Freundschaft, Herz und Seele. Die Soul-Sängerin riss mit ihrer starken, klaren und gefühlvollen Stimme das Publikum mit. Gemeinsam mit Nelson Müller, Rolf Stahlhofen von den Söhnen Mannheims, Benny & Joyce und dem 50-köpfigen Great Joy Gospelchor erzeugte sie an diesem Samstagnachmittag große Emotionen.

Bereits zum dritten Mal bat Nelson Müller, Schirmherr der beiden gemeinnützigen Vereine und Zeremonienmeister, seine Freunde auf die Bühne um dieses Mal die Projekte „Schwere Last von kleinen Schultern nehmen“ von MENSCHENMÖGLICHES und „Zusammenwachsen in Essen“ der Ehrenamt Agentur zu unterstützen. Und sie alle kamen und sangen mit viel Freude wunderschöne Balladen für den guten Zweck.

Auch das gesprochene Wort zur Freundschaft hatte an diesem Nachmittag Bedeutung. Henning Baum, engagierter Schirmherr beider Vereine, las aus „Die Bürgschaft“ von Friedrich Schiller und auch der ehemalige Superintendent der Evangelischen Kirche, Irmenfried Mundt, ergriff das Wort. Beide zogen das Publikum in ihren Bann und erzeugten zusammen mit den Musikern eine stimmungsvolle von Kerzen, Sternen und Tannengrün getragene vorweihnachtliche Atmosphäre in der in strahlendes Licht getauchten Erlöserkirche.

Nach drei Stunden fand das Konzert mit Standing Ovations und den Zugaben „Heal the world“ und „Stille Nacht“, gesungen von Cassandra Steen, ein schönes Ende. Das „Danke, danke, danke“, gerufen von den Grundschülern der Altendorfer Bodelschwingh Schule, hallte noch lange in den Köpfen der Konzertbesucher nach, als diese mit Lebkuchenherzen versehen und nach einem Abschiedsgruß des Essener Oberbürgermeisters Thomas Kufen die Kirche mit einem weihnachtlich wohligen Gefühl verließen.

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